Jahrgang 4 – 2018/19

Fische mit Drachen und Fröschen auf der Reise – die Klassenfahrt der Stufe 4

Schon vor 9.30 Uhr trudelten am 1.4.19 die ersten Kinder mit ihren Eltern und zum Teil riesigen Koffern auf dem Schulhof der Lohschule ein. Als um 10.00 Uhr die beiden großen Reisebusse vorfuhren, gab es für alle kein Halten mehr. Die Koffer waren schnell verstaut, Mama und Papa ein letztes Mal gedrückt und schon ging es los. Unser Reiseziel, die Jugendherberge in Haltern, war so schnell erreicht, dass nicht einmal wirklich Zeit für die unverzichtbare Frage jeder Reise blieb („Wann sind wir denn endlich da?). Bei herrlichem Sonnenwetter stiegen 63 Kinder und 6 Lehrerinnen aus den Bussen und sortierten ihr Gepäck. Marcel, ein netter Mitarbeiter der Jugendherberge, hatte schon auf uns gewartet und begrüßte uns herzlich. Er erklärte uns nicht nur wichtige „Jugendherbergsregeln“, die Essenszeiten und die Lage des sehr beliebten Kiosks, sondern gab uns auch schon Tipps für das richtige Beziehen unserer Betten.

Da noch nicht alle Zimmer fertig waren, brachten wir unser Gepäck im Fahrradschuppen unter und schauten uns zunächst das Außengelände der Jugendherberge an. Nach der ersten Schnupperrunde gab es eine freie Spielzeit bis zum Mittagessen, die sowohl von Fußballspielern als auch von den ersten Sonnenanbetern in Liegestühlen genutzt wurde.

Nach dem Mittagessen konnten wir unsere Zimmer beziehen. Darauf hatten alle schon sehnlichst gewartet. Auch der Kampf mit der sehr störrischen Bettwäsche war gegen 14.30 Uhr gewonnen und die Koffer ausgepackt, so dass sich alle Klassen draußen zur Hausrallye treffen konnten.

Schnell hatten wir Gruppen von 3-5 Kindern gebildet, und alle starteten mit einem Zettel voller kniffliger Fragen, die nur in und um die Jugendherberge gelöst werden konnten. Wer weiß schon, wer die erste Jugendherberge gegründet hat oder wie viele Stufen das Treppenhaus besitzt?

Die erste Rallyegruppe traf nach guten 45 Minuten wieder ein. Einige brauchten länger, hatten dafür aber mehr Fragen richtig beantwortet.

Nach einer weiteren Spielzeit war es auch schon wieder Zeit für das Abendessen. Danach ging es direkt in die Disko, wo zu heißen Rhythmen auch mal eine „Robbe“ auf das Parkett des Gemeinschaftsraums gezaubert wurde. Für die, die es etwas ruhiger angehen wollten, gab es die Möglichkeit, in den anderen Gemeinschaftsräumen zu spielen oder einfach nur zu malen.

Um 19.30 Uhr wurden wir von unseren „Naturführerinnen“ zur Nachtwanderung abgeholt. Im Wald am Halterner Stausee konnten wir uns spannende und auch ein bisschen gruselige Geschichten anhören, während es immer dunkler wurde und vielleicht das Lohmännchen hinter uns herschlich.

Als wir kurz nach 21.30 Uhr wieder an der Jugendherberge eintrafen, freuten sich schon alle auf ihr Bett. Natürlich wurde auf vielen Zimmern noch bis tief in die Nacht erzählt und gelacht.

Der nächste Tag begann für einige Kinder schon im Morgengrauen, sodass beim Wecken um 7.00 Uhr schon viele wach waren und sich spontan zur Weckmusik (I like to move it) eine Polonäse durch die Zimmer bildete. Um 7.30 Uhr wurde das Frühstücksbuffet gestürmt und zu Brötchen, Cornflakes und anderen Leckereien richtig viel von der vergangenen Nacht erzählt. Geschlafen hatte in den Geschichten natürlich niemand.

Die erste Müdigkeitswelle machte sich dann auch um 9.00 Uhr bemerkbar, als wir zu unserer Naturexpedition in den umliegenden Wald aufbrachen. Einige hätten sich jetzt gerne zu einem Nickerchen in ihr Bett zurückgezogen. Aber was soll man im Bett, wenn man doch Brennnesseln streicheln oder mit einem Spiegel vor der Nase durch die Baumwipfel fliegen kann? Wir machten Vertrauensspiele, bei denen man sich von einem Partner blind durch den Wald führen lassen musste, um einen bestimmten Baum zu ertasten und diesen später auch noch wiederzufinden. Wir fanden Tierpfade und -spuren im Wald, außerdem löffelten wir kleine Tiere aus dem Waldboden. Wer hätte schon gedacht, dass in einem Löffel Walderde so viele Kleinstlebewesen stecken wie Menschen auf der Erde leben?

Direkt nach dem Mittagessen ging es weiter. Diesmal stand eine Naturwerkstatt auf dem Programm. Es entstanden Traumfänger, Osterhasen und andere Kunstobjekte nur aus Naturfundstücken, etwas Draht und Wolle.

Leider hatte sich im Laufe des Tages das Wetter deutlich verschlechtert, sodass wir unseren Nachmittag mit einem Diskobesuch bis zum Abendessen ausklingen ließen. Sehr schade war, dass wir wegen des Regens auch unseren abendlichen Programmpunkt (Stockbrotbacken unter freiem Himmel) in einen Kinoabend umwandeln mussten. Wir stimmten gemeinsam ab und um 19.30 startete im „Kino Silbersee“ der Wunschfilm vor fast 50 begeisterten Zuschauern. Wer einem Kinobesuch gar nichts abgewinnen konnte, durfte später noch den Abend auf dem Gelände der Jugendherberge genießen. Die Regenwolken hatten sich nämlich während des Abends doch noch verzogen und die angekündigten Gewitter waren ausgeblieben.

Zur Nachtruhe um 22.00 Uhr waren alle müde, während die ersten Kinder aber schon schliefen, lachten und unterhielten sich einige Nachteulen noch lange.

Das könnte auch der Grund dafür sein, dass beim Wecken am Mittwoch zu den Klängen von „Mama Lauda“ doch deutlich mehr verschlafene Gesichter aus den Betten schauten, als am Vortag. Auch beim Frühstück schienen einige Kinder am liebsten auf dem Tisch einzuschlafen.

Allerdings mussten nun die Koffer gepackt, die Betten abgezogen und die Zimmer gefegt werden. Wir schafften das mit Bravour, auch wenn bei der abschließenden Zimmerkontrolle doch noch der ein oder andere Besen geschwungen werden musste. Frau Schenk, Frau Neukirch und Frau Berges blieben dabei unerbittlich. Währenddessen dirigierten Frau Knoop, Frau Padilov und Frau Hormann die Kofferströme zunächst wieder in den Fahrradschuppen.

Müde und zufrieden saßen wir dann endlich gegen 9.30 Uhr im Bus, der uns in Richtung Heimat brachte, wo uns die Eltern auf dem Schulhof wieder in Empfang nahmen.

Eine tolle Klassenfahrt, bei der man feststellen konnte, dass Fische, Drachen und Frösche tatsächlich prima zusammenpassen.

Jahrgang 4 geht auf Klassenfahrt

Am Montag geht es los.

Sicherlich sind wir Lehrer nicht die Einzigen, die die Wetter-Apps checken. Momentan sieht es gut aus: Sonne am Montag. Es sieht nach bestem Wetter aus, um auf große Fahrt zu gehen.

In den letzten Wochen und Tagen haben die Kids und wir uns vorbereitet. Toll war auch, dass zu Beginn unseres Zeitungsprojekts ein Artikel über unsere Jugendherberge in der Dattelner Morgenpost stand, den wohl fast alle Schüler gleich „verschlungen“ haben:

Was nehmen wir mit? Wo schlafen wir? – Fragen über Fragen gab es im Anschluss zu beantworten.

Die Zimmereinteilung war nicht immer einfach, aber am Ende hat jeder und jede einen Raum gefunden.

Auch die Neugier der Kinder, was denn wohl wann passieren wird, konnten wir schon ein wenig stillen: Programm-Plakate in unseren Klassen gaben jedem Kind Einblick, was sich denn ungefähr wann zutragen wird. Bis Freitagmittag konnten wir wohl auch die letzten Fragen beantworten:

Darf ich anstelle eines Kuscheltieres auch ein Kuschelkissen mitnehmen? – Klar!

Was ist eine Kulturtasche? – Das ist eine Tasche, in die deine Zahnbürste, Zahnpaste, Duschgel … hineinkommen.

Dürfen wir auch einen Ball mitnehmen?- Aber sicher.

Wer macht die Disco? –

Mitte März:

Nicht mehr lange, dann ist April, und unsere Stufe geht auf große Fahrt nach Haltern in die Jugendherberge. Am 1. April geht es los. Das ist KEIN Aprilscherz!

Es erwartet uns eine tolle Jugendherberge mit vielen Möglichkeiten, gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen. Wir werden eine Waldwerkstatt haben, eine Nachtwanderung machen, Stockbrot backen und viele Dinge mehr. Sicher gibt es eine Menge Zeit für gemeinsame Spiele und vielleicht wird auch etwas getanzt??? Warten wir es ab.

Die Kinder sind seit Tagen gespannt und fragen immer mal wieder , wie viele Kinder denn auf ein Zimmer können. Das werden wir sicher noch in Erfahrung bringen können.

Was wir aber schon ganz genau wissen, das ist, dass jedes Kind sein Bett selbst beziehen wird. Ob das jeder kann?

Der etwas andere Sportunterricht

In den Wochen vor Weihnachten präsentierten einige Kinder der 4c in der Schule ihre Hobbys. So kamen die Frösche in den Genuss, eine Yogastunde in der Turnhalle zu erleben. Zwei Schülerinnen erklärten verschiedene Übungen und achteten beim Nachmachen darauf, dass die anderen Kinder die Bewegungen korrekt ausführten. Zum Abschluss machten alle gemeinsam den Sonnengruß, der die Klasse sehr beeindruckte.

In einer weiteren Stunde zeigten uns vier Mitschülerinnen ihr Können auf Rollschuhen und führten allerlei Kunststücke vor. Das gab lauten Applaus. Actionreich wurde es eine Woche später beim Jiu Jitsu. Die Kinder probierten nach Anleitung zweier Schülerinnen verschiedene Kampfgriffe aus und hatten dabei eine Menge Spaß. Gegen die beiden Kampfsporterprobten hatte allerdings keiner eine Chance.

Ein etwas anderes Hobby wurde auf dem Schulhof präsentiert. Ein Schüler ließ per Fernsteuerung sein Modellauto über den Asphalt flitzen – scharfe Kurven, starke Bremsungen und schnelle Beschleunigung inbegriffen! Das waren spannende Eindrücke und wir Frösche sind gespannte, ob noch mehr Hobbys vorgestellt werden.

Das Klassenfest der Klasse 4a 

Kurz nach den Sommerferien feierten die Kinder der Klasse 4a und ihre Eltern ihr Klassenfest auf dem hinteren Schulhof. Pünktlich zum Ende der OGS-Betreuung, sodass auch möglichst alle Familien teilnehmen konnten, kamen wir zusammen. Alle Familien hatten etwas vorbereitet und stellten es, wie in den Jahren zuvor, auf einem großen Tisch allen zum Zugreifen zur Verfügung.

Als die teilnehmenden Kinder versammelt waren, sollte es so richtig losgehen. Im Mittelpunkt des Festes stand eine Rallye rund um die Lohschule, die Herr Linkweiler, der Klassenpflegschaftsvorsitzender, für diese Feier vorbereitet hatte. Natürlich brauchte es die Unterstützung der Eltern bei der Durchführung. So erklärten sich schnell einige Väter und Mütter bereit, die Kinder bei der Rallye in ihren Kleingruppen zu begleiten und ein wenig zu unterstützen. Einige Fischklassenkinder hatten ihre großen Schwestern mitgebracht, die sich schnell auch zu einer Gruppe zusammenschlossen und ebenfalls an der Rallye teilnahmen.

Alle Gruppen wurden zügig mit den nötigen Fragebögen ausgestattet, und dann ging es für die Kindergruppen in kleinen, zeitlichen Abständen auch schon los.

Währenddessen hockten sich die übrigen Eltern zusammen und tauschten sich darüber aus, welche Möglichkeiten es für eine Abschlussfeier am Ende des Schuljahres gibt.

Nach und nach kamen die Gruppen zurück und hatten ihre Rallye-Fragen natürlich alle beantwortet. Aber wer dachte, sie wären nun fertig, der hatte falsch gedacht 🙂 . Herr Linkweiler hatte noch zwei Spiele im Gepäck, die die Gruppen noch spielen durften, bevor sich alle am Buffet bedienten.

Am Ende gab es für alle Kinder eine Urkunde und einen Magneten als „Mitnehmsel“.

An dieser Stelle muss unbedingt ein großes Danke an Herrn Linkweiler stehen, der mit seiner Rallye den Kindern unserer Klasse einen herausfordernden und interessanten Mittelpunkt unserer Klassenfeier bot. Mit Sicherheit hat die Vorbereitung viel Zeit in Anspruch genommen. Vielen, lieben Dank noch einmal im Namen der Kinder!

Unsere nächste Feier wird unsere gemeinsame Weihnachtsfeier Mitte Dezember sein. Dann kümmern sich die Kinder um die Programmführung und auch um die Programmgestaltung.